Dr. iur. Martin D. Küng
Jurist, geb. 19.06.1985 in Bern, whft. in Baar (ZG)
punkiger Hippie im Herzen; Krieger aus Vernunft.
Doktor der Rechtswissenschaften ohne Anzug und Krawatte, dafür mit Herz und Mut.
Studium der Rechtswissenschaften in Bern, Doktorat in Freiburg i.Ue. bei Doktorvater Prof. Dr. Bernhard Waldmann. Gründer und Inhaber der Agentur für Rechtsstaat und Verfassung (ARV).
Als kleiner Junge führte ihn sein Vater in Bern beim Hirschengraben an das Denkmal von Adrian v. Bubenberg und las ihm die Innschriften „So lange in uns eine Ader lebt, gibt keiner nach“ und „Mein Leib und Gut ist euer eigen bis in den Tod“ vor. Die Texte rational noch nicht verstehend, empfand Martin D. Küng ein warmes Gefühl dabei, als ihm sein Vater erklärte, dass es sich lohne, als Mann für Gerechtigkeit einzustehen und notfalls auch dafür zu kämpfen.
Martin D. Küng besuchte das Gymnasium in Köniz. Als der hauptamtliche Mathematik-Lehrer sich einer Hüft-OP unterziehen musste, leistete ein faschistoider alter Mann, der Mitglied der SD war, die Stellvertretung. In der Schulklasse gab es einen schwarzen Jungen. Während die Lehrperson Martin D. Küng jeweils mit den Worten „Küng Schweiz, mit den schönen blauen Augen und den blonden Haaren, an die Tafel!“ zitierte, ignorierte er den schwarzen Jungen schlicht und einfach. Ohne sich bis zu diesem Zeitpunkt mit Diskriminierung auseinandergesetzt zu haben, wusste Martin D. Küng, dass es seine Pflicht ist, sich gegen die schlechte Behandlung seines schwarzen Klassenkameraden zur Wehr zu setzen. Er setzte einen Brief an den Klassenlehrer auf in dem er verlangte, dass die Klasse nicht mehr von einem Nazi unterrichtet werde. Der Brief wurde von sämtlichen Schülern der Klasse unterzeichnet, worauf Martin D. Küng noch Heute stolz ist.
Neben der Rechtswissenschaft, für die er sich sowohl beruflich als auch privat interessiert, setzt er sich mit Ethik (vgl. Peter Singer), der Stoa (vgl. Jörg Bernardy) und dem Humanismus auseinander.
Martin D. Küng ist der festen Überzeugung, dass allen Menschen die gleichen Rechte zustehen, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier bei Weitem nicht so gross ist (auch Menschen sind Tiere), wie häufig propagiert, und dass das von Peter Singer postulierte Prinzip der gerechten Interessenabwägung bei der Lösung von kniffligen ethischen Fragestellungen helfen kann.
Sport nimmt im Leben von Martin D. Küng eine wichtige Stellung ein. Er praktiziert regelmässig WingChun-KungFu, KravMaga und Groupfitness.
Martin D. Küng schöpft Kraft und Inspiration von verschiedenen Künstlern; dazu gehören namentlich:
George Carlin, It’s Bad for You (R.I.P.)., der bereits sehr früh die Heuchelei von Religion und Politik entlarvt hatte.
Volker Pispers, Bis neulich, zeigt mit einfachen und deutlichen Worten die Verlogenheit der Deutschen Politik (Danke Merkel), auf.
Büne Huber, Löht nech nüt la gfaue; nie!, Güsche 2019
Okean Elzy, Help for Ukraine, Zurich 2022 Am Konzert in Zürich hatte Martin D. Küng Tränen, aber noch mehr Trotz in den Augen. Okean Elzy, Not Your War!
Danger Dan, Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt
Swiss und die Andern, Kuhle Typen
Steff la Cheffe, Vögu zum Geburtstag